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Winterfeuer

Die Weisheit des Jaguars

1/27/2025

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Der Jaguar fürchtet die drohenden Schatten und den Abgrund nicht.  Er beschreitet sie in dem Wissen, dass in der tiefsten und schwärzesten Nacht, im dunkelsten und verwinkeltsten Abgrund, ein Samen aus Licht verborgen ist, der Heilung birgt.

​Der Jaguar lädt uns ein, mit ihm als Begleiter durch die Nacht zu wandeln und nach dem Lichtsamen zu suchen, der, sobald er in unseren Herzen wurzelt, zu einer wunderschönen Heilpflanze erwächst, deren Samen Heilung in die Welt hinaustragen und so zu einem Geschenk an alle Wesen der Schöpfung werden. 
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"White Jaguar Observing", weiße Pastellkreide, Kristin Raphaela Otti (2024, Hotel Hecher, Wolfsberg, Carinthia) ensteht bei einer Tasse Kaffee.
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Jedes Leben ist ein wertvolles Geschenk

1/12/2025

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Wir teilen unser Haus mit einem Katzenrudel und jede einzelne von ihnen ist ein versierter Jäger. Wir werden sehr gut mit Mäusen, Vögeln und anderen Kleintieren versorgt. 
 
Gestern hat unsere älteste Jägerin einen kleinen Vogel gefangen, eine Kohlmeise. Sie entwischte ihr und begann dann in unserem Wohnzimmer herumzufliegen. Nachdem sich der Vogel beruhigt hatte und hinter einer Vase auf einem der Bücherregale zur Ruhe gekommen war, bin ich auf eine Leiter gestiegen, habe den Vogel beruhigt, dann in meine Hände genommen und hinausgebracht. Er ist davongeflogen und hat sich dann in einem Busch niedergelassen, um sich auszuruhen. 
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Die Federn der Kohlmeise liegen jetzt auf meinem Altar.
Es war nicht der erste Vogel, um den ich mich so gekümmert habe, also wusste ich, was zu tun war. Wenn man von einem Raubtier erbeutet wird – es spielt keine Rolle von welchem – erfährt man Gewalt und ein Trauma. Also das Opfer – die Beute – genau beobachten.

​Die Kohlmeise stand nicht mehr unter komplettem Schock, sondern bewegte ihren Kopf sehr schnell hin und her, in alle Richtungen. Ihr Herz raste und sie hatte eine kleine Wunde an der Brust. Sie hatte einige Federn verloren und einer ihrer Füße hatte eine Verletzung. Sie reagierte aber und es war ihr möglich gewesen, zu fliegen. Ihre Flügel waren also ok. 
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Hier ist der kleine Vogel.
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Ich habe ein paar der Federn gesammelt.
Wenn man versucht, ein waidwundes Tier zu berühren, niemals mit der Hand von oben Richtung Kopf. Für eine Kohlmeise ist das wie ein Angriff durch einen Greifvogel oder eine Attacke. Einfach die Hand sanft anbieten und langsam bewegen. 
 
Ich habe den kleinen Vogel zuerst nur mit einem Finger berührt und gewartet. Geduld ist sehr wichtig. Als sein Herz dann aufgehört hat, zu rasen, habe ich meine linke Hand langsam hinter ihn bewegt und ihn sich an die Situation gewöhnen lassen. Ich habe ihn allerdings nicht berührt. Erst als er sich komplett beruhigt hatte und mir ohne Angst in die Augen geschaut hat, habe ich meine rechte Hand bewegt, in sanft gehalten, aus dem Haus gebracht und danke gesagt. 
​
Es war nicht der erste Vogel, um den ich mich so gekümmert habe, also wusste ich, was zu tun war.

​Wieder zurück im Haus habe ich einige der Federn gesammelt und hingespürt. Sie liegen jetzt neben Federn, die ich von einem Schamanen geschenkt bekommen habe, dem ich Tabaksamen gegeben habe.
 
Ilaannigooq angakkup tunissut tunivaanga. Kiinneraarpoq. Annersinngilaanga. Oqaluttuat oqaluttuarivai. Tusarpakka. Arriitsumik ilaannikkut sukkasuumik ilaannikkut ilinniarpunga. Paasiartulinnguatsiarpara. Qujanarsuaq.
 
Jedes Lebewesen, jedes Leben ist ein Geschenk.
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Eine Lehrstunde und ein Danke von Herzen

1/9/2025

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Ich gehe gerade alte Fotos und Erinnerungsstücke aus meiner Sammlung durch, weil ich dabei bin, an Texten für Winterfire, LearnToBloom und Animal Wisdom Speaks zu arbeiten. Hier ist ein Blogeintrag über meine Zeit als Badmintonspielerin und über eine Lehrstunde, für die ich von Herzen dankbar bin. 
 
Wenn man den Wunsch in sich trägt, zu lernen, Erfahrungen zu sammeln und an sich zu arbeiten, findet das Leben immer einen Weg, den Wunsch zu erfüllen. Manchmal passiert das auf sehr überraschende Art und Weise. 

​Ich habe sehr spät mit dem Badmintonspielen angefangen. Ulrike Gönitzer, eine der Sportprofessorinnen an unserer Schule, hatte eine Freundin von mir, Karin, und mich beim Badmintonspielen im Turnunterricht beobachtet und danach zum Vereinstraining eingeladen. Das Spielen hat immens Spaß gemacht und ich bin beim Verein geblieben, während Karin nach ein paar Trainingseinheiten aufgehört hat. 

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Ich war 1998, 1999 und im Jahr 2000 als Spielerin lizensiert. Die Lizenzierung war notwendig, um an Turnieren teilnehmen zu dürfen.
Ulrike war eine unserer Trainerinnen, Peter Moritz der andere Trainer. Peter Moritz brachte jahrelange Erfahrung mit und war österreichischer Staatsmeister. Er hatte sich entschieden, mit dem Team zu trainieren. Ganz am Anfang sagte Ulrike einmal zu mir, dass ich, sofern ich eine gute Spielerin werden wollte, laufen gehen müsste, um an meiner Ausdauer zu arbeiten. Statt dem Rat zu folgen, verließ ich mich allerdings auf die Reflexe, die ich mir beim Videospielen und Tischtennis antrainiert hatte, und mein Talent. 
Ulrike war in ihrer aktiven Zeit Staatsmeisterin und lasst es mich so formulieren: Wenn ein Veteran, ein erfahrener Spieler, sich die Zeit nimmt, einem einen Rat zu geben, sollte man zuhören, zuhören, dann noch ein wenig mehr zuhören und auch wenn einem der gegebene Rat bei den Ohren herauskommt, die Ohren weiterhin offenhalten. Zeit ist das wertvollste Geschenk, das jemand einem machen kann. Sie ist endlich.
 
Die Götterdämmerung kam, nachdem ich in Turnieren gut gespielt, einmal für den ATSV im Team gespielt hatte, nachdem jemand verletzt gewesen war, und ich bei Kärntner Jugendmeisterschaften den zweiten Platz erreicht hatte. Ein Turnier stand in Wolfsberg an und ich war der vollen Überzeugung, dass ich es dominieren und gewinnen würde und das selbstverständlich vor Freunden und Verwandten. 
 
Es kam etwas anders. Mein Allerwertester wurde mir auf dem Silbertablett serviert. Nachdem ich in den ersten Matches gut gespielt hatte, traf ich auf meine Lehrmeisterin an diesem Tag, eine andere Kärntner Spielerin. Ich hatte ihr enthusiastisch davon erzählt, dass meine Stärke mein Service wäre und aufgezählt, was ich an meinem Spiel als positiv empfand. Sie hörte mir geduldig zu, lächelte und nickte. 
 
Das Match wurde zu einer Exhibition der anderen Art. 
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Erinnerungen an meine Zeit als Badmintonspielerin: Sieg und Niederlage sind Seiten derselben Münze. Wer aus beidem lernt und wächst, verliert niemals sondern gewinnt jedes Spiel.
Ich erzielte keinen einzigen Punkt im Spiel. Ich bin mir auch nicht ganz sicher, ob ich überhaupt Bälle retourniert habe, aber falls doch, dann kamen sie postwendend als Smash oder Drop zurück. Eine spektakuläre Niederlage, hochverdient und eine Lehrstunde, für die ich von Herzen dankbar bin.
 
Und ja, in solchen Situationen bleibt es nicht ohne Sahnehäubchen: Bei Turnieren gibt es natürlich ein Publikum und wenn jemand von seinen Fähigkeiten überzeugt ist, lädt er andere ein, um der Stunde des Triumphes beizuwohnen. Meine Mutter saß also mitten im Publikum und durfte die Lehrstunde live und in vollem Umfang miterleben. 

Üben, üben, üben. Jemand, der in etwas gut ist, hat nicht einfach mit den Fingern geschnipst und auf magische Art und Weise die entsprechenden Fertigkeiten aufgebaut. Derjenige hat dafür gearbeitet, Fokus auf sein Ziel gelegt und den Willen aufgebracht, seinen Weg zu gehen.  ​

​Meine Gegnerin war genial, Sportlerin durch und durch und hat kein einziges negatives oder unfreundliches Wort gesprochen. Wir haben uns die Hand geschüttelt, sie hat mir Tipps zu meinem Spiel gegeben und ich habe für mich erkennen dürfen, dass man mit Talent zwar irgendwohin kommt, aber nur durch ein An-sich-arbeiten und Training die Eigenschaften und Fähigkeiten, das Durchhaltevermögen und die Widerstandskraft erwirbt, die es einem ermöglichen, dorthin zu kommen, wo man tatsächlich hinwill. Ansonsten ist man Passagier und wandert dorthin, wohin einen ein anderer führt. 
 
Zuhören, zuhören, zuhören und dann noch einmal hinhören. Üben, üben, üben und wenn das Training dann beendet ist – weitertrainieren. Danach? Spielen, spielen, spielen und das Spiel genießen. Niemals spotten. Niemals jemanden von oben herab behandeln. Niemals jemanden belächeln, der dabei ist, eine Fähigkeit zu erwerben und zu erlernen. Selbst der sanfte Lehrer und Mentor sein, den man sich für sich selbst gewünscht hätte. Ja, man selbst ist der Lehrer. Und niemals, egal, was man tut, einen Bären beim Winterschlaf stören, also nicht herumstochern oder – wie in diesem Fall – ein Badmintonracket herumschwingen. Egal wie kuschelig ein Bär aussehen mag, wenn er sich dazu entscheidet aufzustehen und aus dem Winterschlaf aufzuwachen, wird es spannend.
 
Als ich dann mit Floorball begonnen habe, haben sich die Dinge geändert. Ich habe Ulrike wiedergetroffen. Ich hatte sie gefragt, ob ich in einem Teil der Sporthalle Torhüterbewegungsabläufe üben dürfte, während das Badmintonvereinstraining in einem anderen Teil der Sporthalle stattfand. Ich wollte, wann auch immer ich in meinem Heimattal war, trainieren. Sie sagte sofort ja. 
 
Üben, üben, üben. Jemand, der in etwas gut ist, hat nicht einfach mit den Fingern geschnipst und auf magische Art und Weise die entsprechenden Fertigkeiten aufgebaut. Derjenige hat dafür gearbeitet, Fokus auf sein Ziel gelegt und den Willen aufgebracht, seinen Weg zu gehen.  

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Die Weisheit des Steinbockes

1/8/2025

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Da wir gerade die Zeit der Steinböcke haben und ich selbst Steinbock bin, lasst mich euch etwas über uns Steinböcke erzählen und mit einer Begebenheit aus einer typischen Steinbockkindheit beginnen.
 
Mit dem Kopf durch die Wand zu gehen ist ein typisches Steinbockverhalten. Wir bringen die natürliche Voraussetzung dafür mit: zwei wunderschöne Hörner und einen Sturschädel. Offene Türen zu benutzen stellt keine Herausforderung dar und übt daher kaum Anziehungskraft auf uns aus. Ich habe eine Narbe auf der Stirn, die dazu als Beweis dienen mag. Meine Eltern haben mir erzählt, dass ich als kleines Kind versucht hätte, durch die Wand zu gehen, anstatt unsere Eingangstür zu benutzen. Früh übt sich. 
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"White Capricorn Resting on Top of the Mountain", weiße Pastellkreide, Kristin Raphaela Otti (2023)
Einer meiner besten Freunde meinte einmal vor ein paar Jahren, dass ich durchaus zur Abwechslung einmal versuchen könnte, auch durch offene Türen zu gehen und wenn mir das zu einfach wäre, ich ja levitieren lernen und durch die Tür schweben könnte. Mich hat ja bisweilen schon der Verdacht beschlichen, dass es die eigentliche Herausforderung für Steinböcke ist, die offene Tür zu benutzen, aber darüber muss ich noch eine Weile nachsinnen. Gut Ding braucht Weile.

​Ja, wir nehmen uns Zeit, wenn wir über etwas nachdenken oder dabei sind, etwas zu bauen. Wir sind Erdzeichen. Unglaublich geduldig. Mit anderen um genau zu sein. 


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"White Ibex", weiße Pastellkreide, Kristin Raphaela Otti (2024, Wolfsberg, Carinthia)
Wer den Weg in das Herz eines Steinbocks gefunden hat, hat einen Freund gefunden, der mit ihm ohne zu zögern durch die Hölle und wieder zurück geht und einen weiteren Ausflug dorthin unternimmt, sollte es notwendig sein. 

Mit uns selbst weniger, denn etwas, das wir heute beginnen, sollte am besten schon vorgestern fertig sein. Erreicht unsere Engelsgeduld allerdings ihr Ende, lassen wir die Welt nicht in Flammen aufgehen. Wir sind wintergeboren. Wir werden zu Eis. ​

​Das Gegenteil ist ebenso der Fall: Wer den Weg in das Herz eines Steinbocks gefunden hat, hat einen Freund gefunden, der mit ihm ohne zu zögern durch die Hölle und wieder zurück geht und einen weiteren Ausflug dorthin unternimmt, sollte es notwendig sein. 
 
Ja, wir haben auch Sinn für Humor. 
 
Der Steinbock als Mentor spricht voller Geduld: „Die Grenzen in deinem Schaffen und Sein sind, wo du sie dir selbst setzt. Dein Wille, deine Schaffenskraft, dein Herz sind grenzenlos. Es gibt keinen Gipfel, den du nicht erklimmen kannst. Alle Wege stehen dir offen. Lass die Ketten deines Verstandes fallen und wage es, deinen Traum ins Sein zu träumen.“
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Die Weisheit des Eisbären

1/2/2025

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Der große Wanderer, der Eisbär, ist ein sanfter Mentor und grimmiger Hüter und Beschützer, der ohne müde zu werden über alle Ebenen und durch alle Welten reist. Er lehrt uns, eine Weile in Stille und im Alleinsein mit uns selbst zu wandern, auszuruhen und Ausgeglichenheit in unseren Herzen zu finden. 
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“Nanoq Playing with her Cub”, weiße Pastellkreide, Kristin Raphaela Otti (2024, Hotel Hecher, Wolfsberg, Carinthia)
Der Eisbär kennt keine Angst und lädt uns dazu ein, alles, was wir zu glauben wähnen und alte Denkweisen, die zu einem warmen Schutzmantel geworden sind, zurückzulassen und aus unserer Komfortzone zu gehen. „Blicke neuen Herausforderungen direkt in die Augen und nimm sie an!“, sagt Nanoq, „Tritt hoch erhobenen Hauptes den neuen Herausforderungen entgegen!“
 
Der Eisbär spricht, „Mitten in deinem Herzen, da ist eine Glut, winzig, und doch so stark wie die Wintersonne selbst. ​Mit jedem Schritt durch die Schneewüste, das ewige Eis, glüht sie heller und heller. Jeder Atemzug nährt den Funken, der in dir entbrannt ist. Er wächst zu einem Feuer heran, einem neuentfachten Traum, einem Herzen, das niemals aufhört zu schlagen.“
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“Nanoq Breathing in Deeply”, weiße Pastellkreide, Kristin Raphaela Otti (2024, Hotel Hecher, Wolfsberg, Carinthia)
„Mitten in deinem Herzen, da ist eine Glut, winzig, und doch so stark wie die Wintersonne selbst. ​Mit jedem Schritt durch die Schneewüste, das ewige Eis, glüht sie heller und heller. Jeder Atemzug nährt den Funken, der in dir entbrannt ist. Er wächst zu einem Feuer heran, einem neuentfachten Traum, einem Herzen, das niemals aufhört zu schlagen.“

​Nanoq hütet und beschützt die Seinen und wärmt sie mit seinem Herzensfeuer. „Vertrau dir selbst und lass deine Furcht zurück, wenn du dich für die Deinen und dich selbst erhebst und für euch einstehst. Alles, was zu dazu brauchst, ist in dir: dein Herzensfeuer, das dich wärmt, dein unbeugsamer Wille und Geist und der Mut, durch den strengsten aller Winter zu wandeln und dir selbst gerade in die Augen zu sehen.“

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    Autorin

    Kristin Raphaela Otti
    ​
    Ich bin eine Schamanin und Geschichtenerzählerin aus dem Lavanttal in Kärnten. 

    Ich hüte das Winterfeuer in den Herzen und begleite jene, die sich auf eine Reise tief in ihr Innerstes aufmachen wollen. 

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